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Dröscher-Preis für "Stadt der Kinder"

Erster Platz für Projekt des bayrischen Ortsvereins Tirschenreuth - 106 Bewerbungen für Auszeichnung gingen ein

Verleihung auf dem SPD-Parteitag in Nürnberg

KIRN/NÜRNBERG. Der erste Platz des Wilhelm-Dröscher-Preises geht in diesem Jahr an den SPD-Ortsverein Tirschenreuth in Bayern für das Projekt "Stadt der Kinder". Der mit 8000 Mark dotierte Preis wurde gestern auf dem SPD-Parteitag im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Nürnberg verliehen.

Das Kuratorium um den rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Kurt Beck, SPD-Generalsekretär Franz Müntefering sowie Peter Wilhelm und Dorothee Giani-Dröscher würdigt mit dem ersten Preis die jährliche Abenteuerwoche des Ortsvereins Tirschenreuth, an der jeweils rund 100 Kinder teilnehmen. Die "Stadt der Kinder" besteht aus Hütten, die sich die Jugendlichen selbst bauen. Der zweite Preis wird diesmal geteilt und geht an die Arbeitsgemeinschaft für Bildung des SPD-Unterbezirks Südpfalz (5000 Mark Preisgeld), das Projekt "Gemeinsam leben in Brauk" des Ortsvereins Brauk in Westfalen (2500 Mark) und den Unterbezirk Hamburg-Mitte (2500 Mark) für sein Deutsch-Türkisches Forum.

Der dritte Platz wurde vom Kuratorium sogar vier Mal vergeben. Jeweils 2000 Mark erhalten: "Jupo/Jupa" von der jugendpolitischen Initiative des Ortsvereins Hamm-Borgfelde, das Projekt "Seit 26 Jahren für die Integration Behinderter" des Arbeitskreises "Knoblauchsland" vom Unterbezirk Nürnberg, das Projekt "Neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit" des Ortsvereins Mauritz-Erpho sowie das "Mentoring Programm" der Arbeitsgemeinschaft SPD-Frauen vom Kreisverband Altona. Einen Sonderpreis von 2000 Mark erhält das Online-Projekt "Internet und Bürgernähe" des Ortsvereins Pegnitz (Bayern). Weitere acht Projekte wurden mit jeweils 250 Mark Preisgeld bedacht. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 106 Organisationen, Arbeitsgemeinschaften, Foren und Netzwerke um den Wilhelm-Dröscher-Preis beworben. Er wurde zum zehnten Mal zum Gedenken an Wilhelm Dröscher verliehen. Der Kirner Sozialdemokrat war Landtags-, Bundestags und Europaabgeordneter; er starb im November 1977 auf dem Bundesparteitag in Hamburg.

aus: Rhein-Zeitung, 23.11.2001

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